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Theatre
Berlin
International Performing Arts Center




In the Media

Producing Artistic Director Daniel Brunet’s Contribution to the Stages of Resistance Blog Salon Online!

Daniel Brunet, our Producing Artistic Director, was asked to contribute to a blog salon, curated by Caridad Svich, called Stages of Resistance and hosted by The Lark in New York City. The series welcomes reflections on themes related to making work for live performance in resistance to systems that oppress human rights and limit freedom of expression. You can read his essay right HERE.

“Transcendence”: Portrait of Robert Marc Friedman in Tagesspiegel

Der Tagesspiegel publishes a portrait of Transcendence author Robert Marc Friedman in its November 25 issue. (in German)

“…zeichnet es gekonnt die politischen Vorgänge nach, die sich hinter den Kulissen der Nobelpreisvergabe an Einstein abspielten. Gleichzeitig porträtiert es in kurzen Episoden die bröckelnde Freundschaft zwischen Einstein und Planck sowie die merkwürdigen Begegnungen Einsteins mit Franz Kafka.
Dem Autor Robert Marc Friedman ging es aber nicht darum, Wissenschaft in der Form eines Theaterstücks zu vermitteln… Vielmehr sei seine Motivation, theatralische Stoffe in der Wissenschaftsgeschichte zu finden und diese auf die Bühne zu bringen. Dafür brauche es einen Protagonisten, der etwas erreichen will, Gegenspieler, die ihn davon abhalten, sowie Hindernisse und Konflikte. ….
Das Stück ist zudem eine starke Kritik am Nobelpreis selbst. “Die deutsche Wissenschaftsgemeinde ist sehr unkritisch im Bezug auf das, was der Preis repräsentiert”, meint Friedman. Es sei hoch naiv zu glauben, dass er in den ersten 50 Jahren seiner Verleihung jemals objektiv und unvoreingenommen verliehen wurde. ….
Mit dem Stück will Friedman außerdem das Wertesystem der Wissenschaftler hinterfragen. “Was ist wirklich wichtig? Und was bedeutet es für die Wissenschaft, wenn sie auf das Gewinnen, den Sport, den Wettbewerb, reduziert wird?” Auch Hierarchien und Machtbeziehungen in der Wissenschaft kritisiert Friedman. Wissenschaftlern, so vermutet er, würden in seinem Stück viele kleine Nuancen auffallen. Das Publikum insgesamt aber, solle sich auch einfach gut unterhalten fühlen.”  Tagesspiegel / 25 Nov 2015