ENGLISH THEATRE BERLIN | international performing arts center produziert im Rahmen seiner SCIENCE&THEATRE-Reihe eine DEUTSCHSPRACHIGE Inszenierung des Stückes „EIN/VERSTÄNDNIS“ („Informed Consent“) der US-amerikanischen Autorin Deborah Zoe Laufer.

Regie führt der Künstlerische Leiter Günther Grosser.

Premiere ist am 20. September 2018 mit elf weiteren Spieltagen bis zum 6. Oktober

Die Proben finden in zwei Abschnitten vor und nach den Sommerferien statt: 18. Juni bis 6. Juli und 27. August bis 19. September

Gezahlt wird eine Gesamtgage von brutto €2.000.-

Mitte Juni werden Nachwuchswissenschaftler der Arbeitsgruppe Prof. Regine Hengges an der Humboldt-Universität im Rahmen eines ganztägigen Seminars Einführungsvorträge zu den wissenschaftlichen Themen des Stückes geben.

Die Castings finden am DONNERSTAG den 17. Mai und am FREITAG, den 18. MAI jeweils ab 13h im English Theatre Berlin statt.

Anfragen zu Vorsprechterminen bitte mit künstlerischem Lebenslauf an art@etberlin.de

Außerdem bieten wir eine Möglichkeit zur REGIEHOSPITANZ an. Arbeitszeitraum ist 18. Juni bis 6. Juli sowie 27. August bis 5. Oktober.

Anfragen bitte bei ruby.grosser1@gmail.com.

EIN/VERSTÄNDNIS – die Rollenprofile

 

JILLIAN: FRAU, weiß, 30 bis 35 Jahre alt – junge Wissenschaftlerin, sehr ambitioniert, sehr schlau, weltoffen, verheiratet, hat eine 4jährige Tochter; lebt mit dem Verhängnis eines genetischen Defektes; die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sie relativ früh an Alzheimer sterben wird.  Sie will mit der wenigen Zeit, die ihr verbleibt, unbedingt ihre Tochter retten.

 

GRAHAM: MANN, schwarz, 30 bis 40 Jahre alt – Kinderbuchautor, verheiratet mit der Wissenschaftlerin; hat eine 4jährige Tochter; liebevoll, geduldig, Romantiker, Optimist.

 

NR. DREI: FRAU, braun, 30 bis 40 Jahre alt; spielt zwei Rollen: ARELLA, die Sprecherin des Indianerstammes und NATALIE, die vierjährige Tochter von Jillian und Graham

 

NR. VIER: MANN, weiß, über 40 – Spielt VIER extrem unterschiedliche Rollen: KEN, Wissenschaftler (Professor für Sozialanthropologe), Mitte 70 + einen Rechtsanwalt + ein kleines Mädchen im Buchladen  + die Mutter eines Vorschulkindes

 

NR. FÜNF: FRAU, weiß, über 40 – spielt VIER extrem unterschiedliche Rollen: die Universitätsdekanin + die Mutter von Jillian + eine Großmutter + die Mutter eines Vorschulkindes

Die Schauspieler der Rollen Drei, Vier und Fünf sollten über Vielseitigkeit verfügen und Spaß an regelmäßigem Rollenwechsel haben.

STÜCKINFO

Erzählt wird in „EIN/VERSTÄNDNIS“ die berufliche und private Geschichte der jungen Genetikerin Jillian, die an einer Universität in Arizona über Migrationsmuster forscht und im Rahmen eines Projektes zu möglichen genetischen Ursachen von Erkrankungen einer Gruppe von Native Americans im Grand Canyon als weiteres Forschungsresultat die ursprüngliche Abstammung der Ethnie aus Sibirien nachweisen kann und dafür ein Publikationsangebot des renommierten Wissenschaftsjournals „Nature“ erhält. Die Grupppe allerdings bestreitet die Zustimmung zu diesen zusätzlichen Forschungen und droht mit rechtlichen Schritten: Der Ursprungsmythos verortet ihre Herkunft im Grand Canyon. Da die Universität sich mit einer hohen Geldstrafe konfrontiert sieht, wird die Publikation von der Universitätsleitung untersagt.

Auf einer zweiten Ebene erzählt das Stück die Geschichte von Ehe und Familie der Forscherin. Sie weiß, dass sie das ursächliche Gen für Early-Onset-Alzheimer von ihrer früh verstorbenen Mutter geerbt und möglicherweise an ihre Tochter Natalie weitervererbt hat. Ihr Mann Graham und sie tragen einen anhaltenden Streit über die Frage aus, ob das Kind einem Gentest unterzogen werden soll oder nicht.

Um ein möglichst breites Publikum zu erreichen, wird „EIN/VERSTÄNDNIS“ als DEUTSCHSPRACHIGE Inszenierung (mit englischen Übertiteln bei allen Vorstellungen) präsentiert werden!