| Ten-Minute Play Competition |
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BEI MIR BIST DU STRANGE
Playwriting Competition for Ten-Minute Plays
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The winners of our 10-minute play competition 2010, on the theme ENGLISH IN DAILY GERMAN LIFE, were "In Other Words" by Joshua Crone / "The Exam" by Joshua S. Horowitz / "Ten Minutes with Günther" by Sonny Hayes / "Bombay an der Spree" by Kevin McAleer / "Hooray for Hollywood" by Rich Rubin The five winning plays were directed by LYDIA ZIEMKE and performed for five nights from June 15 to 19 at ENGLISH THEATRE BERLIN. THE 2010 COMPETITION WAS CURATED BY JON EDWARD JORDAN. JURY MEMBERS were JON EDWARD JORDAN, actress KAREN CIFARELLI, EXBERLINER´s theatre editor SUMMER BANKS and English Theatre Berlin´s Artistic Director GÜNTHER GROSSER.
English in Daily German Life You can hardly overestimate the influence the English language has in German life today: in public spaces, on the street, over the Internet and on TV. Take a walk down any of the busy shopping streets of Berlin and you won’t go five minutes without hearing it. The names of business and stores contain more and more English words and even posters and advertisements meant to attract Germans use it. If you cannot understand English, it’s virtually impossible to make full use of the Internet, the medium that defines the era we’re living in. But, what influence does English have on the way we live our daily lives? How can Grandma Erna possibly understand what she sees in shop windows? What in the world do you think a “Cake Shop” sells if you don’t speak English? Does Coffee To Go really come from Togo? And, what about the confusion native English speakers experience when they see words used that are apparently English, but which make absolutely no sense to them? What influence does this use of two languages have on the way we live our lives? We invite authors with some relationship to Berlin to enter a 10-minute play about the subject. A jury will select the five best plays from the entries we receive. A up-and-coming director will then work with a team of professional actors to bring them to life as part of our special 20th anniversary programme in June 2010. The playwright of each selected play will receive a prize of 100 Euros. English Theatre Berlin will continue its 10-minute play competition on a different theme each season.
Rules for Submissions 1. Plays must be written around the theme of “English in Daily German Life.” Authors may interpret that theme in any way they wish. Plays must be in English, unpublished and never before performed. 2. Maximum length of submissions is 10 pages and the staged performance should run between 9 and 11 minutes. 3. Maximum number of characters: 2 men and 2 women. Plays need not include all four actors. 4. Plays may not require unusual set pieces or elaborate props. 5. Playwrights must live in Germany at the time of submission, have lived in Germany for any length of time during the past five years or for at least one full year since the theatre was founded (i.e. since 1990). 6. Typed/printed manuscripts should be submitted in duplicate, the pages of each copy attached securely (i.e. stapled), with a single unattached cover sheet including the author’s name and contact information (mailing address, email address and telephone numbers), as well as the title of the submission. The script itself should have the name of the play on each page and the page number, but must not have any other information which could identify the author, i.e. don’t put your name on the script. 7. If you would like confirmation that we have received your manuscript, please include a stamped, self-addressed postcard. No other confirmation will be given. Plays may also be delivered directly to the theatre office. 8. Manuscripts will not be returned. 9. The playwright authorizes English Theatre Berlin to stage the production throughout the festival and to use the title and/or other text from the manuscript for publicity purposes associated with the festival and/or the theatre itself indefinitely. The author will retain the copyright and all other privileges associated with ownership. 10. The authors of the five plays selected for performance will each receive 100 Euros. 11. There is no limit to the number of entries by any author and an author may win any number of the prizes. 12. The decision of the jury is final.
Deutsch: BEI MIR BIST DU STRANGE Stückwettbewerb des ENGLISH THEATRE BERLIN Im Rahmen seiner Aktivitäten zum 20jährigen Jubiläum 2010 für TEN-MINUTE-PLAYS zum Thema „English im öffentlichen Raum“ (Ten-Minute-Plays haben eine lange Tradition im angelsächsischen Theater, an vielen Bühnen werden regelmäßig themenorientierte Wettbewerbe für Nachwuchs-Autoren ausgeschrieben, die nach ähnlichen wie den weiter unten genannten Regeln verfahren. Die Ten-Minute-Plays gelten als geeigneter Einstieg für angehende Bühnenautoren; die Gewinner der Wettbewerbe erhalten oft Stückaufträge für größere Werke. Es werden inzwischen Sammelbände mit Ten-Minute-Plays verlegt, im Internet sind viele Beispiele zu finden.) ENGLISCH IM ALLTAG Die englische Sprache hat im öffentlichen Raum, in unserem Leben, auf der Strasse, im Internet, im Fernsehen einen enormen, kaum mehr zu überschätzenden Platz eingenommen. Bei Spaziergängen durch Kreuzberg, Friedrichshain, Mitte, Schöneberg, durch die Bergmann- oder die Simon-Dach-Strasse vergehen keine fünf Minuten, ohne dass man englischsprechenden Menschen begegnet, ja dass man das Englische sieht - Aushänge, Plakate, Namen von Geschäften und Läden sind zu einem Großteil in Englisch; gehört hat man das Englische schon seit Jahrzehnten, ist doch die moderne Popmusik mit ihren englischen Texten seit Elvis Presley das weltweit flächendeckend und anscheinend nahezu einheitlich verbreitete Kulturgut unserer Zeit. Die digitale Revolution hat zu dieser kulturellen und sprachlichen Vereinheitlichung – wie stark sie auch immer beklagt oder kritisiert sein mag – das ihre beigetragen, ist doch das zentrale technische Kommunikationsmedium unserer Zeit, das Internet, ohne Englischkenntnisse kaum oder nur noch sehr schwer nutzbar. Welche Wirkungen hat diese Flut des Englischen auf unseren Alltag? Wie nimmt Oma Erna das Ganze wahr? Was glaubt sie, dass es im Cake-Shop zu kaufen gibt? Kommt Coffee to go wirklich aus Togo?
Eine Zahl des Statistischen Landesamtes Berlin bezifferte schon vor Jahren einmal die muttersprachlich-englischen Einwohner Berlins mit 100 000 – diese Zahl dürfte sich seither noch erhöht haben. Die Internationalisierung Berlins und die enorme Attraktivität der Stadt vor allem für junge Menschen mit künstlerischen Ambitionen hat in Bezirken wie Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg eine ganz andere als die bekannte und vieldiskutierte Gruppe von Migranten auftauchen lassen, mit anderen sozialen Hintergründen, anderen Zielen und anderen Lebensumständen: 20jährige AmerikanerInnen, die Gedichte schreiben und Performances machen, 30jährige Australier, die Skulpturen verfertigen, 20jährige Iren, die in der Tanzszene Schlange stehen – junge Menschen aus der ganzen Welt (viele davon aus den englischsprachigen Nationen, sogenannte „Ex-Pats“), die das kreative Klima und der Ruf Berlins, eine junge, moderne, aufgeschlossene Weltstadt zu sein, in die deutsche Hauptstadt lockt. Während sie deutsch lernen, verständigen sie sich in Englisch; wenn sie ihr Geld mit kellnern verdienen, sprechen sie Englisch; ihre Performances sind in Englisch; wir sprechen mit ihnen Englisch. Wie nehmen die Englisch-Muttersprachler, die Ex-Pats die Tatsache wahr, dass ihre Sprache eine derart prominente Rolle in ihrem Gastland spielt? Wie beeinflußt diese Situation ihr Leben? Wie sehen ihre eigenen Migranten-Netzwerke aus?
DER WETTBEWERB Anläßlich seines 20jährigen Jubiläums fordert das ETB Autoren, die in Deutschland leben, auf, Zehn-Minuten-Stücke (TEN-MINUTE-PLAYS) zum Thema „Englisch in unserem Alltag“ zu schreiben. Die Stücke müssen in Englisch geschrieben sein, es müssen unpublizierte und nicht gespielte Originaltexte sein, sie dürfen nicht mehr als zehn Textseiten umfassen, sie dürfen für nicht mehr als vier Schauspieler geschrieben sein und müssen in einem einfachen Bühnenbild inszenierbar sein. Thematisch sollen die Stücke sich mit dem Phänomen „Englisch in unserem Alltag“ beschäftigen. Eine Jury mit vier Mitgliedern wird die fünf besten Stücke auswählen, ein Regisseur wird die Stücke mit Schauspielern aus dem Pool des ETB inszenieren, das ETB wird die Inszenierung an vier Abenden im Juni 2010 präsentieren. Die Autoren der fünf gewählten Stücke erhalten je 100 Euro als Auszeichnung. Kurator des Wettbewerbs ist der in Berlin lebende amerikanische Theatermacher Jon Edward Jordan. Der Stückwettbewerb des English Theatre Berlin wird in den kommenden Spielzeiten zu anderen Themen fortgesetzt werden.
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